Link zur Startseite

Kostenübernahme für die Unterbringung im Pflegeheim

Allgemeine Informationen

Anspruch auf Übernahme der Kosten oder Restkosten der Unterbringung in einer stationären Einrichtung haben jene Personen, die ihren Lebensbedarf auf Grund ihrer Pflege oder Betreuungsbedürftigkeit und finanziellen Hilfsbedürftigkeit nicht in zumutbarer Weise ausreichend decken können. Die Hilfeempfängerin bzw. der Hilfeempfänger ist berechtigt, unter den für seine Bedürfnisse in Frage kommenden Einrichtungen zu wählen. Die Übernahme der Kosten erfolgt nur im Rahmen der festgelegten Obergrenzen.

Voraussetzungen

  • Aufenthalt in der Steiermark oder Berechtigung zu einem mehr als dreimonatigen Aufenthalt
  • finanzielle Hilfsbedürftigkeit: Eine Person ist finanziell hilfsbedürftig, wenn sie ein Vermögen bis zu 7.000 Euro ohne eine Sterbeversicherung bzw. Regelung über die Kostentragung eines Begräbnisses) und 4.230 Euro (mit einer Sterbeversicherung bzw. Regelung über die Kostentragung eines Begräbnisses) hat.
    Darüberhinausgehende Barmittel sind für die Bezahlung der Pflege zu verwenden.

Fristen

Der Antrag auf Kostenübernahme muss vor dem Heimeintritt bei der zuständigen Behörde eingebracht werden.

Zuständige Stelle

  • Bezirkshauptmannschaft
    • in Graz: der Magistrat


Erforderliche Unterlagen

  • Lichtbildausweis
  • Einkommensnachweise (Pensions- und Pflegegeldbescheid)
  • Kontoauszüge der letzten 6 Monate
  • Vermögensnachweise (Lebens-bzw. Sterbensversicherungspolizzen)
  • Sparbücher (Bausparvertrag)
  • Grundbuchsauszug aller Liegenschaften
  • E-Card
  • Scheidungsurteil, Unterhaltsvereinbarung
  • Sachwalterschaftsbeschluss
  • Übergabsvertrag

Kosten

Alle Erledigungen (z.B. Bescheide) und sonstige Amtshandlungen (z.B. Anträge, Niederschriften) im Rahmen des Steiermärkischen Sozialhilfegesetzes sind gebührenfrei.

Rechtsgrundlagen

Steiermärkisches Sozialhilfegesetz, LGBl. Nr. 29/1998 in der geltenden Fassung

Erledigungsdauer

Der Antrag wird unverzüglich behandelt, sobald alle erforderlichen Unterlagen eingelangt sind.

Datenschutzrechtliche Bestimmungen

  1. Im Zuge dieses Verfahrens bekanntgegebene Daten und jene Daten, die die Behörde im Zuge des Ermittlungsverfahrens erhält, werden auf Grund des Art. 6 Abs. 1 lit. c und e Datenschutz-Grundverordnung in Verbindung mit den diesem Verfahren zugrundliegenden Materiengesetzen automationsunterstützt verarbeitet. Die Verarbeitung erfolgt zum Zweck der Abwicklung des eingeleiteten Verfahrens, der Beurteilung des Sachverhalts, der Erteilung der Bewilligung sowie auch zum Zweck der Überprüfung.
  2. Die allgemeinen Informationen
    • zu den zustehenden Rechten auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerruf und Widerspruch sowie auf Datenübertragbarkeit;
    • zum zustehenden Beschwerderecht bei der Österreichische Datenschutzbehörde;
    • zum Verantwortlichen der Verarbeitung und zum Datenschutzbeauftragten finden Sie auf der Datenschutz-Informationsseite ( https://datenschutz.stmk.gv.at).


Zuständigkeit

War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).